Reisen

Roma Locvta, Cavsa Finita

32 Fotos   Zwei Minuten Lesezeit

MODERNES LEBEN IN DER ANTIKE

Meine Meinung zu Rom als Urlaubsziel wurde durch schlechtes Wetter und eine miese Unterkunft zwar gedämpft, ihren Charme konnte die Stadt dennoch versprühen. Wir haben uns vier Tage lang durch die Straßen treiben lassen, am Touristen-Troubel teilgenommen und sind mehrmals Bus gefahren, ohne bestohlen zu werden. Eines scheint alle Großstädte zu vereinen: Bahn- oder Busfahren kriegen die meisten Menschen nicht reibungslos hin. Rom kann man auch gut zu Fuß erkunden, einfach los laufen und schauen, wo man landet. Blasenpflaster für die Geocaching Touren nicht vergessen.

VIA & PIAZZA

Das hat Rom wie keine andere Stadt: kleine charmante Gässchen, die in kleinen Plätzen enden, wo sich ein uriges Lokal finden lässt. Über den Köpfen trocknet die Wäsche, ein Mofa rauscht vorbei, es erklingen Stimmen in allen erdenklichen Sprachen. Wir haben uns öfters einfach hingesetzt und das Treiben an uns vorbei ziehen lassen. Dazu natürlich ein leckeres Gelato.

AMPHITHEATRVM FLAVIVM

Ein irrsinniger Bau. Ich hoffe das es bald möglich sein wird, den ursprünglichen Zustand mittels VR-Brille zu erkunden. Mit den Fahrstühlen in die Arena fahren. Auf den Rängen zwischen den Römern flanieren, die sich hier ausgebreitet hatten um sich die besten Plätze zu sichern. Den Sonnensegeln beim schließen zusehen. Wilde Kämpfe im Sand verfolgen, als geisterhafter Zuschauer. Die Überreste der Arena lassen die grandiose Wirkung nur Erahnen.

Wir sind weiter gezogen ins Forum Romanum, welches seine Wirkung leider stärker verloren hat als das Kolusseum.

VATIKAN

Meine Erwartung war, hier keine guten Bilder schießen zu können. Zu oft gesehen, zu pompös, zu viele Touristen. Ich lag falsch: meine Tourgruppe wurde um 7:30 Uhr in die sixtinische Kapelle und danach in den Petersdom geführt, das hat gute Motive ermöglicht. Besonders die Morgensonne meinte es gut mit mir und strahlte in den Petersdom. Die Bauten sind beeindruckend und man sollte sie einmal im Leben gesehen haben. Ein zweites mal aber nicht. Mich hat eine Tatsache zum schmunzeln gebracht: Die erste Person in der sixtinischen Kapelle, vor allen teuren "first entry" Touren, ist die Putzfrau mit Mop und Eimer.

AUSKLINGEN LASSEN

Das war unser Leitspruch nach einem Tag Sightseeing, ungeplant neues entdecken und in einem der hunderten urigen Restaurants Pizza & Pasta essen. Durch die warme Nacht dann zu Fuß zurück ins Apartment.